2. Soli-Party für die 3. LiMesse

Soli-Party 3. LiMesse

Solidarität muss praktisch werden!

Die Sektion Hartz IV-Komplex der Berliner Freien Arbeiter*innen Union hat ein Spendenkonto zur Untrstützung einer Aktivistin eingerichtet, der das Berliner Jobcenter die Bezüge zu 100% gestrichen hat. Jede Sanktion durch Jobcenter ist existenzbedrohend und soll in mehrfacher Hinsicht disziplinierend wirken.

Beides, die existenzbedrohende Situation ebenso wie der disziplinarische Effekt, soll durch das Spendenkonto abgewährt werden.

Solidartät muss praktisch werden:

„Leider“ gibts aber schon jetzt ein Update: Gerade hat uns die Nachricht erreicht, dass das Landessozialgericht das Jobcenter verurteilt hat, der Sanktionierten Geld auszuzahlen :) . Damit ist die Soliaktion für Christel T.
vorerst erledigt („die nächsten sanktionen kommen bestimmt“). Wenn das Konzept weiter ausgebaut ist, werden
wir das ausführlicher vorstellen. Also bitte vorerst nicht mehr spenden.

Das war für uns jetzt auch sehr überraschend, dass sich das mit dem Aufruf und dem Urteil des Sozialgerichts so
kurfristig überschnitten hat. Die Gelder sollen natürlich weiter im Sinne eines Sanktionsfonds verwaltet werden und
können später, wenn die Kampagne stehen sollte, wieder verwendet werden.

Danke nochmal an alle Spender_innen! :)

Allgemeines Syndikat Berlin
Konto bei der MBS Potsdam
IBAN: DE45 1605 0000 3703 0017 11
Kennwort: “Weg mit Sanktionen!”

Lest bitte auch was „Christel“ selbst auf hrem Blog zum Thema schreibt:

„Sanktionen behindern den Kampf gegen Sanktionen. Früher konnte ich mir aus dem Regelsatz mal ein BVG-Ticket kaufen, Kopien für die Rechtsstreitigkeiten finanzieren oder mal Batterien fürs Megafon bei Aktionen.
Seit ich voll sanktioniert bin, geht das alles nicht mehr, und ich muß schon bei winzigen Summen sehen, wo ich’s herkriege.
Daneben dauernd checken, wo ich mich durchfressen kann etc.
Das ist ein enormes Handicap für die mittlerweile knapp 20 Gerichtsverfahren, die politischen Aktivitäten gegen Sanktionen, und für das Überleben, was dafür ja auch irgendwie ne Voraussetzung ist.

Deswegen hat die FAU Berlin die Möglichkeit eingerichtet, zur Unterstützung meines weiteren Vorgehens gegen Sanktionen Geld auf ein Konto zu überweisen. Von diesem Geld bekomme ich darlehensweise etwas für meinen Lebensunterhalt während der Sanktionen.
Wenn ich gerichtlich durchgesetzt habe, daß das Jobcenter mir die Leistung nachzahlen muß, bezahle ich die Darlehen natürlich zurück. Danach kann das Geld erneut als Darlehen gegen Sanktionen eingesetzt werden.

Bitte spendet also unter dem Kennwort “Weg mit Sanktionen!”

Türkei: Erklärung der Revolutionären Anarchistischen Aktion (DAF) über die Soma Minenarbeiter

15. Mai 2014

Vom Staat ermordet – Unser Schmerz ist die Saat unserer Wut

Das Feuer, das am 13. Mai im Kohlenbergwerk in Manisa-Soma ausbrach, wurde zu einem der größten Massaker in diesem Land. In dem Feuer erstickten Hunderte von Minenarbeitern durch Kohlenmonoxid. Die Zahl der Arbeiter, die gestorben waren, stieg mit jeder Stunde. Der Energieminister, der Arbeitsminister und der Premierminister versuchten die reale Zahl der verstorbenen Minenarbeiter zu verschweigen und erklärten, es habe sich „um einen traurigen Arbeitsunfall“ gehandelt. Der Premierminister erklärte, dass „diese Art Unfälle jederzeit passieren können“.

Während Tausende von Menschen bei der Kohlenmine warteten und versuchten, etwas über ihre Verwandten in der Mine zu erfahren, war an den Krankenwagen, den Leichenwagen und den Kühlfahrzeugen die Schwere des Massakers zu sehen. Die Zahl der toten Bergwerksarbeiter stieg: 78, 151, 245, 282…

Und die Zahl steigt. Die Verantwortlichen für dieses Massaker versuchen die „Todesfälle“ zu rechtfertigen, indem sie behaupten, „das ist Schicksal“. Im gesamten Land gibt es Proteste. Die Menschen sind auf der Straße, um zum Ausdruck zu bringen, dass es weder Schicksal noch ein Unfall ist, sondern ein Massaker des Staates und der Unternehmen.

Am 14. Mai attackierte die Polizei die Menschen, die gegen die Verursacher dieses Massakers protestierten. Der Staat und seine bewaffneten Kräfte meinten, sie könnten diese Wut mit Plastikgeschossen, Tränengas und Gasgranaten unterdrücken. Aber die Menschen in den Straßen rufen zusammen: „Mörderstaat“.

Staatsbeamte und Bosse der Energiekonzerne geben vor, zu trauern. Doch sie sind die Mörder, die die Menschen gezwungen haben, Hunderte von Metern unter der Erdoberfläche zu arbeiten, um Geld zum Überleben zu verdienen. Sie sind die Mörder, die die Menschen gezwungen haben, unter Bedingungen zu arbeiten, in denen der Tod unvermeidlich ist.

Wir sind betrübt über diejenigen, die von Kapitalisten und dem Staat in den Minen ermordet wurden. Wir sind in den Straßen aus Wut gegen diese Mörder. Wir trauern nicht, dies ist Rebellion.

Unser Schmerz ist die Saat unserer Wut!

Revolutionäre Anarchistische Aktion (DAF)

Quelle: Anarşist Faaliyet, Anarkismo, May 18th, 2014 (Übersetze Version von ContraInfo)

Werbevideos der Libertären Medienmessen 1 bis 3 (2010-2014)

LiMesse Soli-Party!

Was: Techno/House Soli Party für die kommende LiMesse.
Wann: 23.05.2014
Einlass: 22:00 Uhr
Ort: AZ Mülheim a.d. R., Auerstr. 51

Was ist die Limesse?
In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung.

Warum Soli Party?
Die LiMesse möchte einen freien Zugang für alle gewähren, die Interesse haben an einem libertären Austausch und nichthierarchischer Zusammenarbeit. Da die Messe dieses Jahr in der Zeche Carl stattfindet, schmeissen wir vorher ein paar Parties, damit auch der freie Eintritt bei der LiMesse garantiert bleibt.

Die erste Party ist Freund_innen elektronischer Musik gewidmet.

es legen zum tanz auf:
cramp (get lost,maneki music)

caldera (Sonic Moiré, Drift Deeper Recordings, Duiy)

ben postler (goldengrün, everybodys darling, duiy)

Mehr Hedonismus und Details in Kürze.

LiMesse Soli-Party

3. Libertäre Medienmesse 2014 goes Web 2.0

Die 3. Libertäre Medienmesse hat nicht nur eine eigene Homepage (und Homepages sind im Web ja schon so was von Oldschool!), sondern auch einen eigenen Twitter-Account und ein Facebook-Profil -> ACHTUNG Facebook sammelt alle Daten und verwendet sie mehr oder weniger (un)kontrolliert. Solltet ihr aus guten Gründen kein FB-Account haben, braucht ihr auch diesem Link nicht folgen. Über Twitter und vor allem über die Homepage erfahrt ihr mehr. (hier der Link).

3. Libertäre Medienmesse - 29.08.-31.08. In Essen

3. Libertäre Medienmesse 2014

Zitat von der Startseite der 3. Libertären Medienmesse:
Ring frei für die dritte Runde! Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das boten bereits die 1. und 2. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) in den Jahren 2010 und 2012 einen Rahmen. Dieses Jahr widmen wir unsere Veranstaltungen schwerpunktmäßig dem Themenkomplex Frauen.Arbeit.Migration. Denn das Ruhrgebiet ist seit jeher von diesen drei Themen geprägt. Seit über 200 Jahren kommen Arbeiter*innen aus der ganzen Welt ins Ruhrgebiet. Heute leben und arbeiten hier Menschen aus mehr als 170 Ländern zusammen.

Ihr könnt euch immer über alle Neuigkeiten informieren indem ihr der Libertären Medienmesse auf Twitter folgt!

Zitat von der „Propaganda“-Seite der Homepage der 3. Libertären Medienmesse:
Auf dieser Seite haben wir euch Informationen zusammengestellt, die ihr nutzen könnt, um die LiMesse in eurem Umfeld bekannt zu machen. Dazu gehören Anzeigen- und Bannervorlagen für euer Blog, eure Zeitung, eure Website, euer Fanzine etc. Außerdem Handzettel und Plakate, um sie vor Ort zu verteilen und in Zentren, Buch- und Infoläden aufzuhängen. Helft mit, die dritte Limesse zu einem großen Ereignis zu machen!

Anzeigenvorlagen 2014 für gedruckte Medien

# Anzeigenvorlage im Querformat als PDF-Datei (Vektorformat)
# Anzeigenvorlage im Querformat als TIFF-Datei (Pixelformat)

# Anzeigenvorlage im Hochformat als PDF-Datei (Vektorformat)
# Anzeigenvorlage im Hochformat als TIFF-Datei (Pixelformat)

Druckvorlagen 2014 für Plakate und Flyer

# Plakat DIN A3 als PDF-Datei
# Flyer DIN A6 als PDF-Datei. Die Flyer sind zu 4 Nutzen auf einer Seite im Format DIN A4 angeordnet. Einfach ausdrucken und zweifach schneiden.

Banner 2014 für Websites und Blogs

Banner in den gängigen Größen für eure Website oder euren Blog.

# Banner „Halfsize“ (234 × 60) als GIF-Datei
# Banner „Fullsize“ (468 × 60) als GIF-Datei

3. Libertäre Medienmesse

Neuaufnahmen in die FdA-IFA

Die Anarchistische Initiative Kaiserslautern / Kusel (AI KL Kusel) wurde ins A-Netz aufgenommen und ist damit auch Teil der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA-IFA). Die Gruppe hat folgenden Begrüßungstext ans A-Netz geschickt:

„Die Anarchistische Initiative Kaiserslautern/Kusel gibt es nun schon seit längerem. Obwohl anfangs nur eine kleine Gruppe junger IdealistInnen hatten wir den Wunsch, uns überregional zu organisieren um die anarchistische Sache an sich und nicht nur bei uns zu Hause zu stärken. Jetzt ist ein erster Schritt dazu getan: Am Anfang diesen Jahres wurden wir ins Anarchistische Netzwerk Südwest aufgenommen. Damit sind wir auch Mitglied der Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen, die international vernetzt ist. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit in A-Netz und FdA und hoffen, unseren Beitrag zu einer großen anarchistischen Bewegung leisten zu können.
Ein Hoch auf die Anarchie!“

Außerdem ist die Anarchistische-Syndikalistische Jugend Leipzig (ASJ-LE) nun Mitglied in der FdA-IFA. In der Aprilausgabe (#40) der 改道 Gǎi Dào schreiben sie selbst:

„Ein libertärer Spross aus Leipzig

„…aber vergessen wir nie, dass wir Anarchisten weder Rächer noch Richter sein können, wir wollen Befreier sein und als solche muss unsere Aktion in Aufklärungsarbeit und beispielhaften Taten bestehen.“
(Errico Malatesta)

Die ASJ Leipzig gründete sich im Oktober 2010 auf Initiative von zwei Mitgliedern der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU). Die ersten Woche waren geprägt von inhaltlichen und strukturellen Grundsatzdiskussionen, die bis spät in die Nacht hinein reichten. Gemäß den Prinzipien des Anarchosyndikalismus funktionierte und funktioniert die Gruppe basisdemokratisch, d.h. Entscheidungen werden von allen Mitgliedern der Gruppe in der Vollversammlung diskutiert und beschlossen.
Dabei wird (z.T. über Kompromisse) ein Konsens aller Mitglieder angestrebt. Inhaltliche Schwerpunkte der ersten Jahren waren politische Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Der erste Höhepunkt in diesen Bereich stellte die Veranstaltungsreihe „Anarchismus in der Praxis“ (Oktober – November 2011) dar. In sieben Veranstaltungen stellten die Referent_innen relevante praktische Beispiele aus der Geschichte der libertären bzw. anarchistischen Bewegung vor, darunter die Kommune in Christiania (als Erfahrungsbericht), die Machnowschtschina in der Ukraine im frühen 20. Jahrhundert und die autonomen Gebiete in Chiapas. Darüber hinaus gab es einzelne Vorträge zu verschiedenen Themen: Gender und Sex, Historisches (der Aufstand von Kronstadt, Anarchismus in Japan) und Gegenwärtiges (die Unruhen in England, Fußball und Politik, etc.). Einige dieser Vorträge sind noch immer in unserem aktuellem Repertoire und können auf Anfrage gerne (auch in anderen Städten) gehalten werden.
Unsere Bildungsarbeit hat nicht nur uns schon an andere Ort nah und fern verschlagen, sondern uns auch die Möglichkeit gegeben, Genoss_innen aus anderen Städten und Ländern (z.B. Belarus & den Philippinen) zu begrüßen. Auch antifaschistische und antirassistische Arbeit waren durch die Jahre hinweg ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Gruppe. In den letzten Monaten umso mehr, was der zur Zeit besonders feindseligen Stimmung gegen Asylsuchende in Sachsen geschuldet ist.

Einige inhaltliche Schwerpunkte wurden in Arbeitsgruppen besonders intensiv behandelt. Dazu gehörten die Themen „Antisexismus und Gender“ der AG „Queer positive“, Antispeziesismus und Antiparlamentarismus der Kampagne „Auf’s Kreuz gelegt“ – eine Kooperation mit anarchistischen / anarchosyndikalistischen Gruppen bundesweit. Aktuell beschäftigt sich unsere Geschichts-AG mit der Aufarbeitung der Geschichte der FAUD (Freie Arbeiter-Union Deutschland) und SAJD (Syndikalistisch- anarchistische Jugend Deutschland) in Leipzig und Umgebung. Ausgangspunkt dieser AG war die Verlegung des Stolpersteins im Gedenken an Arthur Holke durch die FAU unter Mithilfe des ASJL 2013. Die derzeit größte Arbeitsgruppe der ASJL ist die AG Arbeitsrecht. Unter starker Kooperation mit anderen ASJ-Gruppen und der FAU Leipzig werden im Zuge der Kampagne „Jung und Billig?“ Vorträge und Beratungsstunden zu Arbeitsrecht im Minijob und aktive Unterstützung im Kampf für dieselben organisiert. Perspektivisch sollen auch andere syndikalistische Thematiken angegangen werden. Vor einem breiteren Gewerkschaftsbegriff soll es nicht nur um Rechte im Bereich der Lohnarbeit gehen, sondern auch um die Unterstützung und Organisation von Erwerbslosen, Student_innen und Schüler_innen. Auch wenn wir die Unterstützung von Menschen in ihrem Kampf für ihre Rechte (Arbeitsrechte und andere) für sehr wichtig halten, wollen wir nicht dort stehen bleiben.

Vielmehr hoffen wir, dass die selbst erlebten Ungerechtigkeiten im Alltag einen Denkanstoß geben können für eine breitere und fundamentalere Kritik an der gegenwärtigen Gesellschaft. Durch die freiwillige und selbstbestimmte Organisation in basisdemokratischen Gewerkschaften und erfolgreiche kleinere und größere Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung wollen wir eine freie, solidarische und emanzipierte Gesellschaftsalternative aufzeigen, anstreben und soweit wie möglich schon heute umsetzen. Da dieser Kampf gemeinsam erfolgsversprechender und angenehmer geführt werden kann, sind wir mit verschiedenen Gruppen vernetzt, sowohl aus anderen Städten als auch mit Gruppen mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten (Antifa-Gruppen, Antira-Gruppen, etc.).

Im Oktober 2013 haben wir uns entschlossen, in die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) einzutreten. Wir hoffen auf neue Impulse, eine breitere Vernetzung mit neuen netten und interessanten Menschen, und gegenseitige Unterstützung und Solidarität im Kampf für eine bessere Zukunft für jede_n von uns!“

Radtour: Märzrevolution 1920

Ende April wollen wir auf einem Tagesausflug durch das westliche Ruhrgebiet und den linken Niederrhein eine Fahrradtour machen. Unterwegs wird Rudolf Mühland immer wieder über einzelne Aspekte der Märzrevolution (Generalstreik, Arbeiterräte, Arbeiterwehr, Rote Ruhrarmee, Antisemitismus, Konterrevolution und Opfer des Faschismus) referieren. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein funktionstüchtiges Fahrrad, der Witterung angemessene Kleidung, eine Thermokanne mit heißem Getränk und ein mit Kniften, Kuchen und Obst gefüllter Picknickkorb.
März 1920 - Die vergessene Revolution

Treffpunkt: erfahrt ihr wenn ihr uns schreibt

Die Tour wird den ganzen Tag dauern. – Zur besseren Planbarkeit ist es erforderlich das ihr euch anmeldet. Schickt dafür bitte eine Mail an faud1[@]fau.org mit dem Betreff 1920 und schreibt mit wievielen Personen ihr teilnehmen wollt.

Unterwegs wird Rudolf Mühland immer wieder über einzelne Aspekte der Märzrevolution (Generalstreik, Arbeiterräte, Arbeiterwehr, Rote Ruhrarmee, Antisemitismus, Konterrevolution und Opfer des Faschismus) referieren. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein funktionstüchtiges Fahrrad, der Witterung angemessene Kleidung, eine Thermokanne mit heißem Getränk und Picknickkorb. Außerdem werden wir diverse Gedekstätten besuchen.

Da Geschichte nur Sinn macht, wenn die Kontinuität zur Gegenwart gesehen wird, werden wir uns nicht nur mit den historischen Aspekten der Märzrevolution beschäftigen.

Soundtrack zur Revolution

Broschüre zur Märzrevolution

„Schwar­ze Flam­me“ Eine Welt­ge­schich­te des An­ar­chis­mus und Syn­di­ka­lis­mus

„Schwarze Flamme“ ist eine Geschichte der Gegenmacht: Lucien van der Walt und Michael Schmidt legen eine umfassende Systematik und internationale Geschichte des Anarchismus und Syndikalismus und eine Auseinandersetzung mit Kernfragen wie Organisierung, Strategie und Taktik vor. Vom 19. Jahrhundert bis zu heutigen antikapitalistischen Bewegungen zeichnen sie anarchistische Traditionen und seine zeitgenössischen Formen nach und untersuchen anarchistische Positionen zu Rasse, Gender, Klasse und Imperialismus. Mit seinem großen Umfang und der internationalen Dimension der Materialsammlung – auch zu Lateinamerika, Asien und Afrika gibt es umfassende Informationen – darf das Buch bereits jetzt als Standardwerk anarchistischer und syndikalistischer Geschichtsschreibung gelten: systematisch, kontrovers und ausgesprochen gut lesbar.

Alle Orte:

Münster
Am: Montag 10.03.2014
Zeit: 20:oo Uhr
Ort: Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Nieberdingstraße 8, 48155

Bielefeld.
Am: Dienstag 11.03.2014
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: FAU-Gewerkschaftslokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld.

Düsseldorf
Am: Mittwoch 12.03.2014
Einlaß: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Ort: Hinterhof, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Bonn
Am: Donnerstag 13.03.2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Buchladen „Le Sabot“, Breite Straße 76, 53111 Bonn (Nordstadt)

Wuppertal
Am: Freitag 14.03.2013
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: AZ Wuppertal, Markomannenstr.3, 42105 Wuppertal

Buch-Cover




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