Anarchistische Assoziation Düsseldorf (AA-D) Comments http://agd.blogsport.de Die wunderbare Welt der Anarchie Fri, 15 Dec 2017 19:53:57 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: agd http://agd.blogsport.de/2014/05/03/limesse-soli-party/#comment-323 Sun, 11 May 2014 20:28:48 +0000 http://agd.blogsport.de/2014/05/03/limesse-soli-party/#comment-323 <strong>Aus den Archiven der Libertären Medienmesse:</strong> <strong><em>1. Libertäre Medienmesse</em></strong> <iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/P-FLVVZcVxA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> <strong><em>2. Libertäre Medienmesse</em></strong> <iframe width="420" height="315" src="//www.youtube.com/embed/q3q9Zxn8oAU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Aus den Archiven der Libertären Medienmesse:
1. Libertäre Medienmesse

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by: Vorankündigung: Zeit für Plan A! Eine Kampagne zum Thema Anarchie « Anarchistische Gruppe Düsseldorf (AG-D) http://agd.blogsport.de/termine/#comment-115 Wed, 28 Aug 2013 11:51:13 +0000 http://agd.blogsport.de/termine/#comment-115 [...] Termine [...] […] Termine […]

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by: agd http://agd.blogsport.de/2013/06/02/tuerkei/#comment-109 Wed, 05 Jun 2013 07:45:44 +0000 http://agd.blogsport.de/2013/06/02/tuerkei/#comment-109 <strong>Do: Soli-Kundgebung und Demo für Aufstand in der Türkei</strong> Am 04.06. gab es in Dortmund an den Katharinentreppen, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs, eine unangemeldete anarchistische Kundgebung mit anschließender ebenfalls unangemeldeter Spontandemo über den Westenhellweg, durch die Innenstadt bis zur Reinoldikirche. Die für 19 Uhr angekündigte Kundgebung startete pünktlich mit circa 70-80 Teilnehmer*innen. Dabei wurden drei kämpferische Redebeiträge vorgelesen: Der erste war der Flyertext zur Kundgebung, welcher auch im Verlauf der Demonstration zu hunderten verteilt wurde; der zweite thematisierte nicht nur die Aufstände und Polizeigewalt in der Türkei, sondern nahm ebenfalls Bezug auf die Repression bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Der letzte Beitrag beschäftigte sich allgemein mit Aufständen, zeigte anarchistische Handlungsmöglichkeiten auf und stellte klar, dass die Gewalt von der Herrschaft und nicht von den Aufständischen ausgeht. Wir entschieden uns bewusst gegen einen Lautsprecherwagen um, im Fall von Polizeiübergriffen, mobiler zu sein und um ein anderes kämpferischeres Klima zu erzeugen. Erfreulich ist auch, dass nur eine türkische Nationalfahne in der Kundgebung auftauchte, sowie zwei Piratenparteifahnen, die allerdings nicht bei der Spontandemo mitgeführt wurden. Nach dem Verlesen der Redebeiträge entschlossen sich die Kundgebungsteilnehmer*innen spontan dazu ihre Solidarität in die Innenstadt Dortmunds zu befördern und es entwickelte sich eine lautstarke Demonstration von ungefähr 60-70 Menschen bis zur Reinoldikirche; unangemeldet und ohne jegliche Bullenbegleitung. Am Rande der Demonstration wurden Flyer verteilt und es wurden Parolen gerufen wie: “Isyan! Devrim! Anarsi! (Aufstand! Revolution! Anarchie!), “Amore! Anarchia! Autonomia!” (Liebe! Anarchie! Autonomie!), “Istanbul, das war Mord! Wiederstand an jedem Ort!”, “No Justice! No Peace! Fight the Police!” und “Taksim ist überall! Taksim ist hier!”. Die Demonstration durchbrach für kurze Zeit den kapitalistischen Normalzustand in der Dortmunder Innenstadt und einige Menschen zeigten durchaus positive Reaktionen auf die Demo. An der Reinoldikirche wurde die Sponti dann aufgelöst. Als die Genossen*innen sich bereits vom Platz entfernten, konnte Mensch aus der Ferne die erste Bullenkarre den Westenhellweg hochfahren sehen. In den darauf folgenden Mintuen fuhren zig Bullenwagen durch die Dortmunder Innenstadt und suchten nach verdächtigen Leuten. Nach unseren Erkenntnissen kam es lediglich zu ein paar Personalienfeststellungen im Park nördlich des Bahnhofs. Wir betrachten die Kundgebung mit anschließender Demo als großen Erfolg! Speziell in Dortmund, wo versucht wird alles was im entferntesten als “linksradikal” angesehen wird, mit allen Mitteln klein zu halten haben wir es geschafft “unser Ding durchzuziehen”. Selbstbestimmt und ohne Bullen! Es ist lange her, dass eine anarchistische/linksradikale Demonstration/Kundgebung so unbehelligt ablaufen konnte. Wir hoffen ein Signal gesetzt zu haben, nicht nur solidarisch an die kämpfenden Menschen in der Türkei, sondern auch lokal in Dortmund. Wir sind uns bewusst, dass dieser Erfolg auch vom totalen Versagen der Polizei abhängig war. Trotz Allem sind wir zuversichtlich, dass es in Zukunft eine selbstbewusstere Demonstrationskultur geben kann und dass die anarchistische Bewegung im Ruhrgebiet weiter an Stärke gewinnen wird. Für mehr selbstbestimmte Aktionen! Seit unberechenbar für die Repressionsorgane! Freiheit für alle Gefangenen in der Türkei! Auf dass der Aufstand nicht endet! Isyan! Devrim! Anarsi! Aufstand! Revolution! Anarchie! Anarchist*innen aus dem Ruhrgebiet <a href="https://linksunten.indymedia.org/en/node/88109">Quelle & Bilder</a> Aus der<a href="https://linksunten.indymedia.org/en/node/88109"> Kommentar spalte</a> <strong>Flyer</strong> Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 - 20:58. Solidarität mit dem Aufstand in der Türkei und den Opfern von Polizeigewalt in Frankfurt! Gegen Staat, Kapital, Polizei und Militär! Am 28. Mai 2013 begann in Istanbul die Besetzung des Taksim-Gezi Parks um diesen, vor dem geplanten Abriss zu retten. Auf dem Parkgelände soll ein weiteres Einkaufszentrum errichtet werden. Am 30. Mai fand der erste Angriff der Polizei auf das besetzte Gelände statt, dennoch blieb die Besetzung weiterhin bestehen und tausende Menschen versammelten sich weiterhin, um sich den Plänen der Herrschenden zu widersetzen. Die ersten Straßenschlachten in Istanbul begannen am 31. Mai gegen 5 Uhr morgens und setzen sich bis in den späten Abend hinein fort. Durch die enorme Brutalität der Polizei verbreitete sich die Nachricht noch schneller und der Widerstand wuchs weiter, da sich immer mehr Menschen mit dem Aufstand solidarisierten. Tausende Menschen versuchten den Taksim-Platz zu erreichen, während die Polizei eine unglaubliche Anzahl von Tränengaskanistern auf die Demonstranten abfeuerte. Der Besitz von Gasmasken oder Zitronensaft, welche viele Menschen zum Schutz gegen das Tränengas bei sich hatten, reichte aus um von der Polizei festgenommen zu werden. Mittlerweile stellen ortsansässige Hoteliers Zitronen und Milch für die Demonstranten in ihren Foyers zu Verfügung und auch Cafes werden teilweise spontan zu Notunterkünften gemacht. Die anfänglichen Proteste haben sich schnell in einen breiteren gesamtgesellschaftlichen Aufstand verwandelt, dessen Ziele weit über die zu Beginn rein umweltbezogenen Forderungen hinausgehen. Nach Bekanntwerden der Vorgänge, gab es zeitnah eine immernoch anhaltende Welle an Solidaritätsaktionen in der Türkei und weltweit. Auch wir erklären uns solidarisch mit dem Aufstand in der Türkei! Doch auch in Deutschland zeigte die Polizei wiedereinmal was ihre eigentliche Aufgabe ist. Die Blockupy-Proteste am Wochenende wurden gezielt von hunderten voll ausgerüsteten Polizeikräften angegriffen. Hunderte Menschen wurden stundenlang eingekesselt und durch massiven Einsatz von Pfefferspray verletzt. Der Protest gegen die Sparpolitik der Herrschenden sollte eskalieren um ihn in den Medien leichter kriminalisieren zu können. Alle diese Ereignisse der letzten Tage zeigen uns erneut, dass unsere Kämpfe nicht bei Protesten gegen eine bestimmte Regierung oder gegen einen neuen Sparkurs aufhören sollten. Wirkliche Veränderungen können wir nur erreichen, wenn wir uns Alternativen zum bestehenden System überlegen und in die Tat umsetzen. Wir dürfen nicht beim Protest stehen bleiben; nicht bei einer symbolischen Solidarität verweilen. Es muss endlich darum gehen Stück für Stück eine andere Welt zu erkämpfen. Stück für Stück eine Bewegung aufzubauen die in der Lage ist das Bestehende anzugreifen und zum Einsturz zu bringen. Es gibt keine Alternative zur Sozialen Revolution; weder hier noch anderswo! “Isyan! Devrim! Anarsi!” “Aufstand! Revolution! Anarchie!" “Revolt! Revolution! Anarchy!” <strong> 1. Redebeitrag</strong> Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 - 21:08. Ich mag keine großen Einführungen, aber in diesem Fall dürfte das auch gar nicht nötig sein. Denn jede*r, der*die mal die Nachrichten gesehen oder die Zeitung gelesen hat, weiß was bei der Besetzung des Gezi-Parks in Istanbul passierte. Wir alle konnten die Massen an Menschen sehen, die um ihr Recht auf Natur kämpfen und den Bau eines weiteren Einkaufszentrums verhindern wollten. Wir sahen auch die Bilder von Polizei, die mit aller (unnötigen) Härte gegen die Demonstrant*innen vorging, diese Bilder gingen um die Welt und jede*r konnte sie sehen, jede*r außer der Menschen in der Türkei!!! Denn dortige Medien haben nicht darüber berichtet, Twitter und Facebook wurden geblockt und so erfahren viele noch allein durch hören sagen was in solchen großen Städten, wie Istanbul, passiert. Was aber auch in den deutschsprachigen Massenmedien unterschlagen wurde sind Bilder von Menschen die durch den Einsatz von Gaskanistern seitens der Polizei ihr Augenlicht verloren oder wie Rentner mit Zitronen und Milch behandelt werden mussten, weil auch auf sie keine Rücksicht genommen wurde, wir sahen nicht wie 5 Polizisten einen am Boden liegenden wehrlosen Demonstranten brutal zusammentraten. Wir haben es hier genauso wenig gesehen, wie damals bei den Demonstrationen in Griechenland, als Gummigeschosse den Menschen ihr Augenlicht nahmen und auch dort Alte Menschen zusammengeschlagen wurden und die Polizei vorsätzlich Menschen anfuhr. Es wurde auch nicht gezeigt, wie Demonstrant*innen bei den Blockupy-Aktionen in Frankfurt nach stundenlangem einkesseln zusammenbrachen, weil das von den Polizist*innen eingesetze Pfefferspray und die Enge im Kessel ihnen die Luft zum Atmen nahm und auch nicht, dass Getränke nur von den Einwohnern abgeseilt werden konnten. Uns wurde nicht gezeigt, dass man Leute auf brutale Art und Weise aus dem Kessel zerrte und somit auch nicht, dass Staatsgewalt immer und überall GEWALT GEGEN DAS VOLK IST!!! Das Blut, das in Istanbul in Bächen die Straßen runterfloss, hätte auch unser Blut sein können, aber das hat kaum einer gesehen. Vergossen vom Staat und seinen Knechten. Hierzulande wird zwar über den Aufstand berichtet, doch in einer unglaublichen Heuchelei. Auf einmal scheint es in der Türkei ein Regime unter Erdogan zu geben, obwohl der deutsche Staat vorher noch gut Geschäfte mit eben diesem Regime gemacht hat. Ähnliches sahen wir auch schon bei Berichterstattungen über Proteste in Russland oder während des Arabischen Frühlings. Doch diesmal geht der Plan nicht auf, denn die Paralelen Berichte aus Istanbul und Frankfurt zeigen uns mehr als deutlich, wo Staaten/Regierungen ihre Maßstäbe legen. Weder hier noch dort, geht es in irgendeiner Weise noch um Menschen. In alle Teilen dieser Welt und das zeigen uns diese Vorfälle mehr als deutlich, wird das Kapital vor den Menschen gestellt! Und jeder der das Kapital angreift oder in Frage stellt und sei es auch nur in Form eines friedlichen Protestes, wird niedergeknüppelt, mit Gas und Pfefferspray ausgeräuchert, wie eine Ratte. Jeder der sich erhebt wird mit Gesetzen wie § 129 StGb oder dem Berliner Räumungsgesetz vom 01 Mai eingeschüchtert und kriminalisiert!!!! Auf der ganzen Welt werden uns unsere Freiräume gestohlen, sei es der Park in Istanbul oder die Autonomen Zentren hier. Menschen sterben hier und dort an der Gier der Herrschenden. Auf die Parteien ist kein Verlass, denn die sind von Links bis Rechts alle ganz vorne mitdabei wenn es darum geht Kapital abzugreifen. Wie lange wollt ihr euch noch verarschen lassen? Wie lange dabei zusehen, wie um uns herum die Welt den Bach untergeht? Wie lange wollt ihr noch sagen, ach es könnt ja hier noch schlimmer sein und ignorieren, dass das Schlimmersein bereits vor der Tür steht? Nur wir selbst können uns helfen.Organisiert euch zu Hause, auf der Arbeit, mit euren Nachbarn, in der Schule im Studium und überall!!!! Der Staat wird euch nicht helfen, er wird den HARTZ4 Toten nicht helfen, er wird auch den Menschen nicht helfen, die hier und anderswo um ihr Überleben, ihre Würde und ihre Rechte kämpfen. Es wird Zeit!!! Erhebt euch, wehrt euch, tut euch zusammen streift die alten Ketten ab!!! Für euch und Eure Zukunft!!! <strong>2. Redebeitrag</strong> Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 - 21:11. Weltweit erleben wir eine immer stärker werdende Welle von Aufständen. Aufstände sind oft Hilfeschreie von Unterdrückten Menschen die ihre Wut, ihren Hass auf die bestehenden Verhältnisse und ihren Alltag freien lauf lassen. Der eigentliche Grund für den Beginn des Aufstandes gerät nach einiger Zeit meistens in den Hintergrund und ein allgemeiner Kampf gegen das Bestehende und konkrete Probleme vielerlei Art entflammt. So auch in diesem Fall, aus dem Kampf gegen ein Kaufhausprojekt, für welches ein Park zerstört werden sollte, ist ein allgemeiner Kampf gegen die Polizei und die Regierung geworden. Die Massenmedien versuchen Aufstände wie in der Türkei zu entpolitisieren, indem sie behaubten der „Protest“ würde sich gegen eine einzelne Person oder eine Partei richten und spielen so den befreienden Charakter für die Menschen herunter. Denn wenn es nur gegen eine Person oder eine Partei gehen würde, würde niemals eine solche Wut Zustande kommen. Diese Wutausbrüche sind Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Bestehenden! Es ist klar, dass der Aufstand an sich oder das Verjagen der Herrschenden alleine keine Freiheit bringen wird. Aber Momente, in denen die sicher geglaubte Ordnung aus den Fugen gerät, wo die Menschen sehen welche Macht sie besitzen wenn sie ihre Passivität ablegen, sind unabdingar für einen Prozess der Emanzipation. Wer sich an die Regeln hält, die eine kleine Elite allen Menschen vorschreibt, wer nicht bereit ist eben diesen Schritt aus der Staatlichen Ordnung zu gehen, wird es niemals schaffen den Knast im Kopf zu zerstören, wird nie den Geschmack der Befreiung schmecken! Dabei ist es wichtig, dass Erfahrungen, die im Kampf gesammelt werden, in den alltäglichen Aufbauprozess einer außerparlamentarischen sozialrevolutionären Bewegung einfließen. Wenn es dabei bleibt diese Welt in Asche zu legen und nicht der entscheidende Schritt kommt aus der fruchtbaren Asche etwas neues wachsen zu lassen, bleibt es bei der kurzfristigen Individuellen Befreiung, die vergeht und die Herrschenden Zustände nicht nachhaltig verändert. Vor allem müssen wir erkennen, dass wir in dem gleichen Herrschaftssystem leben, wie das in der Türkei, in Griechenland oder sonstwo der fall ist. Die Unterdrückung ist unterschiedlich stark ausgeprägt, aber Scheiße bleibt eben Scheiße! Es bringt den Genossen*innen in der Türkei also herzlich wenig, wenn wir unsere kurzlebige, symbolische Solidarität hier zeigen. Viel wichtiger ist es, dass wir unsere Alternativen hier voranbringen und dass wir hier endlich beginnen uns zu Organisieren, und unsere Ideen von einer herrschaftsfreien Welt in jedes noch so kleine Kaff verbreiten! Nur das bringt den Genossen*innen in anderen Ländern ein Glitzern in den Augen wie wir es bekommen, wenn wir den Gegenschlag der Menschen gegen die Herrschaft betrachten. Wir müssen den Aufstand hier weiter führen, wir müssen hier beginnen alternative Ökonomie in Form von zb. Kommunen, Landwirtschafts Koorperativen und Kollektivierungen zu schaffen, wir müssen hier den Kampf um Freiräume weiter vorantreiben und für jedes geräumte Projekt zwei neue erschaffen, wir müssen hier praktische Solidarität bewirken, egal ob mit den Gefangenen und Psyatrisierten, den Refugees und von Faschistischer Gewalt betroffenen oder eben Oma Ilse von nebenan die von einer Zwangsräumg betroffen ist. Wir müssen alle Kämpfe miteinander Verknüpfen, denn dieses System ist komplex und stützt sich auf viele verschiedenen Herrschaftsmechanismen. Es reicht z.B. nicht einen einseitigen Kampf gegen den Faschismus zu führen, der Kampf gegen Patriachat, der Kampf für die Gesellschaft ohne Knast, der Kampf gegen Polizei und Militär, der Kampf gegen Tierausbeutung und Umweltzerstörung ist ein Kampf, den wir zusammen führen müssen oder ihn auf tragischeweise Verlieren werden. Die Gewalt geht nicht von den Aufständischen aus! Die Gewalt geht immer von den Herrschenden aus! Denn Gewalt ist nicht nur ein Polizeiknüppel auf den Kopf oder Tränengas welches dich dazu bringt Blut zu husten! Die Gewalt dieses Systems erleben wir Täglich in der Schule, auf dem Amt, bei der Arbeit und in der Bahn. Wir sind ständig Zwängen und Normen ausgesetzt, die versuchen unsere wiederständigen Geister zu brechen und uns zu willigen Arbeitsklaven zu machen. Lassen wir uns nicht spalten von einer Militanzdiskussion, die nur den Herrschenden nützt! Keine entsolidarisierung mit militanten Kämpfen! Friedlich oder militant wichtig ist der Wiederstand! Und vorallem: Nichts ist zu Ende, alles beginnt jetzt! Für den Aufstand! Für die Anarchie! Do: Soli-Kundgebung und Demo für Aufstand in der Türkei

Am 04.06. gab es in Dortmund an den Katharinentreppen, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs, eine unangemeldete anarchistische Kundgebung mit anschließender ebenfalls unangemeldeter Spontandemo über den Westenhellweg, durch die Innenstadt bis zur Reinoldikirche.

Die für 19 Uhr angekündigte Kundgebung startete pünktlich mit circa 70-80 Teilnehmer*innen. Dabei wurden drei kämpferische Redebeiträge vorgelesen: Der erste war der Flyertext zur Kundgebung, welcher auch im Verlauf der Demonstration zu hunderten verteilt wurde; der zweite thematisierte nicht nur die Aufstände und Polizeigewalt in der Türkei, sondern nahm ebenfalls Bezug auf die Repression bei den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Der letzte Beitrag beschäftigte sich allgemein mit Aufständen, zeigte anarchistische Handlungsmöglichkeiten auf und stellte klar, dass die Gewalt von der Herrschaft und nicht von den Aufständischen ausgeht. Wir entschieden uns bewusst gegen einen Lautsprecherwagen um, im Fall von Polizeiübergriffen, mobiler zu sein und um ein anderes kämpferischeres Klima zu erzeugen.

Erfreulich ist auch, dass nur eine türkische Nationalfahne in der Kundgebung auftauchte, sowie zwei Piratenparteifahnen, die allerdings nicht bei der Spontandemo mitgeführt wurden. Nach dem Verlesen der Redebeiträge entschlossen sich die Kundgebungsteilnehmer*innen spontan dazu ihre Solidarität in die Innenstadt Dortmunds zu befördern und es entwickelte sich eine lautstarke Demonstration von ungefähr 60-70 Menschen bis zur Reinoldikirche; unangemeldet und ohne jegliche Bullenbegleitung. Am Rande der Demonstration wurden Flyer verteilt und es wurden Parolen gerufen wie: “Isyan! Devrim! Anarsi! (Aufstand! Revolution! Anarchie!), “Amore! Anarchia! Autonomia!” (Liebe! Anarchie! Autonomie!), “Istanbul, das war Mord! Wiederstand an jedem Ort!”, “No Justice! No Peace! Fight the Police!” und “Taksim ist überall! Taksim ist hier!”. Die Demonstration durchbrach für kurze Zeit den kapitalistischen Normalzustand in der Dortmunder Innenstadt und einige Menschen zeigten durchaus positive Reaktionen auf die Demo. An der Reinoldikirche wurde die Sponti dann aufgelöst. Als die Genossen*innen sich bereits vom Platz entfernten, konnte Mensch aus der Ferne die erste Bullenkarre den Westenhellweg hochfahren sehen. In den darauf folgenden Mintuen fuhren zig Bullenwagen durch die Dortmunder Innenstadt und suchten nach verdächtigen Leuten. Nach unseren Erkenntnissen kam es lediglich zu ein paar Personalienfeststellungen im Park nördlich des Bahnhofs.

Wir betrachten die Kundgebung mit anschließender Demo als großen Erfolg! Speziell in Dortmund, wo versucht wird alles was im entferntesten als “linksradikal” angesehen wird, mit allen Mitteln klein zu halten haben wir es geschafft “unser Ding durchzuziehen”. Selbstbestimmt und ohne Bullen! Es ist lange her, dass eine anarchistische/linksradikale Demonstration/Kundgebung so unbehelligt ablaufen konnte. Wir hoffen ein Signal gesetzt zu haben, nicht nur solidarisch an die kämpfenden Menschen in der Türkei, sondern auch lokal in Dortmund. Wir sind uns bewusst, dass dieser Erfolg auch vom totalen Versagen der Polizei abhängig war. Trotz Allem sind wir zuversichtlich, dass es in Zukunft eine selbstbewusstere Demonstrationskultur geben kann und dass die anarchistische Bewegung im Ruhrgebiet weiter an Stärke gewinnen wird.

Für mehr selbstbestimmte Aktionen! Seit unberechenbar für die Repressionsorgane!
Freiheit für alle Gefangenen in der Türkei! Auf dass der Aufstand nicht endet!

Isyan! Devrim! Anarsi!
Aufstand! Revolution! Anarchie!
Anarchist*innen aus dem Ruhrgebiet

Quelle & Bilder

Aus der Kommentar spalte

Flyer
Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 – 20:58.

Solidarität mit dem Aufstand in der Türkei
und den Opfern von Polizeigewalt in Frankfurt!
Gegen Staat, Kapital, Polizei und Militär!

Am 28. Mai 2013 begann in Istanbul die Besetzung des Taksim-Gezi Parks um diesen, vor dem geplanten Abriss zu retten. Auf dem Parkgelände soll ein weiteres Einkaufszentrum errichtet werden. Am 30. Mai fand der erste Angriff der Polizei auf das besetzte Gelände statt, dennoch blieb die Besetzung weiterhin bestehen und tausende Menschen versammelten sich weiterhin, um sich den Plänen der Herrschenden zu widersetzen.

Die ersten Straßenschlachten in Istanbul begannen am 31. Mai gegen 5 Uhr morgens und setzen sich bis in den späten Abend hinein fort. Durch die enorme Brutalität der Polizei verbreitete sich die Nachricht noch schneller und der Widerstand wuchs weiter, da sich immer mehr Menschen mit dem Aufstand solidarisierten. Tausende Menschen versuchten den Taksim-Platz zu erreichen, während die Polizei eine unglaubliche Anzahl von Tränengaskanistern auf die Demonstranten abfeuerte. Der Besitz von Gasmasken oder Zitronensaft, welche viele Menschen zum Schutz gegen das Tränengas bei sich hatten, reichte aus um von der Polizei festgenommen zu werden. Mittlerweile stellen ortsansässige Hoteliers Zitronen und Milch für die Demonstranten in ihren Foyers zu Verfügung und auch Cafes werden teilweise spontan zu Notunterkünften gemacht.

Die anfänglichen Proteste haben sich schnell in einen breiteren gesamtgesellschaftlichen Aufstand verwandelt, dessen Ziele weit über die zu Beginn rein umweltbezogenen Forderungen hinausgehen. Nach Bekanntwerden der Vorgänge, gab es zeitnah eine immernoch anhaltende Welle an Solidaritätsaktionen in der Türkei und weltweit. Auch wir erklären uns solidarisch mit dem Aufstand in der Türkei!

Doch auch in Deutschland zeigte die Polizei wiedereinmal was ihre eigentliche Aufgabe ist. Die Blockupy-Proteste am Wochenende wurden gezielt von hunderten voll ausgerüsteten Polizeikräften angegriffen. Hunderte Menschen wurden stundenlang eingekesselt und durch massiven Einsatz von Pfefferspray verletzt. Der Protest gegen die Sparpolitik der Herrschenden sollte eskalieren um ihn in den Medien leichter kriminalisieren zu können.

Alle diese Ereignisse der letzten Tage zeigen uns erneut, dass unsere Kämpfe nicht bei Protesten gegen eine bestimmte Regierung oder gegen einen neuen Sparkurs aufhören sollten. Wirkliche Veränderungen können wir nur erreichen, wenn wir uns Alternativen zum bestehenden System überlegen und in die Tat umsetzen. Wir dürfen nicht beim Protest stehen bleiben; nicht bei einer symbolischen Solidarität verweilen. Es muss endlich darum gehen Stück für Stück eine andere Welt zu erkämpfen. Stück für Stück eine Bewegung aufzubauen die in der Lage ist das Bestehende anzugreifen und zum Einsturz zu bringen. Es gibt keine Alternative zur Sozialen Revolution; weder hier noch anderswo!

“Isyan! Devrim! Anarsi!”

“Aufstand! Revolution! Anarchie!“
“Revolt! Revolution! Anarchy!”

1. Redebeitrag
Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 – 21:08.

Ich mag keine großen Einführungen, aber in diesem Fall dürfte das auch gar nicht nötig sein. Denn jede*r, der*die mal die Nachrichten gesehen oder die Zeitung gelesen hat, weiß was bei der Besetzung des Gezi-Parks in Istanbul passierte. Wir alle konnten die Massen an Menschen sehen, die um ihr Recht auf Natur kämpfen und den Bau eines weiteren Einkaufszentrums verhindern wollten. Wir sahen auch die Bilder von Polizei, die mit aller (unnötigen) Härte gegen die Demonstrant*innen vorging, diese Bilder gingen um die Welt und jede*r konnte sie sehen, jede*r außer der Menschen in der Türkei!!! Denn dortige Medien haben nicht darüber berichtet, Twitter und Facebook wurden geblockt und so erfahren viele noch allein durch hören sagen was in solchen großen Städten, wie Istanbul, passiert.

Was aber auch in den deutschsprachigen Massenmedien unterschlagen wurde sind Bilder von Menschen die durch den Einsatz von Gaskanistern seitens der Polizei ihr Augenlicht verloren oder wie Rentner mit Zitronen und Milch behandelt werden mussten, weil auch auf sie keine Rücksicht genommen wurde, wir sahen nicht wie 5 Polizisten einen am Boden liegenden wehrlosen Demonstranten brutal zusammentraten. Wir haben es hier genauso wenig gesehen, wie damals bei den Demonstrationen in Griechenland, als Gummigeschosse den Menschen ihr Augenlicht nahmen und auch dort Alte Menschen zusammengeschlagen wurden und die Polizei vorsätzlich Menschen anfuhr. Es wurde auch nicht gezeigt, wie Demonstrant*innen bei den Blockupy-Aktionen in Frankfurt nach stundenlangem einkesseln zusammenbrachen, weil das von den Polizist*innen eingesetze Pfefferspray und die Enge im Kessel ihnen die Luft zum Atmen nahm und auch nicht, dass Getränke nur von den Einwohnern abgeseilt werden konnten. Uns wurde nicht gezeigt, dass man Leute auf brutale Art und Weise aus dem Kessel zerrte und somit auch nicht, dass Staatsgewalt immer und überall GEWALT GEGEN DAS VOLK IST!!!
Das Blut, das in Istanbul in Bächen die Straßen runterfloss, hätte auch unser Blut sein können, aber das hat kaum einer gesehen. Vergossen vom Staat und seinen Knechten.

Hierzulande wird zwar über den Aufstand berichtet, doch in einer unglaublichen Heuchelei. Auf einmal scheint es in der Türkei ein Regime unter Erdogan zu geben, obwohl der deutsche Staat vorher noch gut Geschäfte mit eben diesem Regime gemacht hat. Ähnliches sahen wir auch schon bei Berichterstattungen über Proteste in Russland oder während des Arabischen Frühlings.
Doch diesmal geht der Plan nicht auf, denn die Paralelen Berichte aus Istanbul und Frankfurt zeigen uns mehr als deutlich, wo Staaten/Regierungen ihre Maßstäbe legen. Weder hier noch dort, geht es in irgendeiner Weise noch um Menschen. In alle Teilen dieser Welt und das zeigen uns diese Vorfälle mehr als deutlich, wird das Kapital vor den Menschen gestellt!

Und jeder der das Kapital angreift oder in Frage stellt und sei es auch nur in Form eines friedlichen Protestes, wird niedergeknüppelt, mit Gas und Pfefferspray ausgeräuchert, wie eine Ratte. Jeder der sich erhebt wird mit Gesetzen wie § 129 StGb oder dem Berliner Räumungsgesetz vom 01 Mai eingeschüchtert und kriminalisiert!!!!

Auf der ganzen Welt werden uns unsere Freiräume gestohlen, sei es der Park in Istanbul oder die Autonomen Zentren hier. Menschen sterben hier und dort an der Gier der Herrschenden. Auf die Parteien ist kein Verlass, denn die sind von Links bis Rechts alle ganz vorne mitdabei wenn es darum geht Kapital abzugreifen. Wie lange wollt ihr euch noch verarschen lassen? Wie lange dabei zusehen, wie um uns herum die Welt den Bach untergeht? Wie lange wollt ihr noch sagen, ach es könnt ja hier noch schlimmer sein und ignorieren, dass das Schlimmersein bereits vor der Tür steht?

Nur wir selbst können uns helfen.Organisiert euch zu Hause, auf der Arbeit, mit euren Nachbarn, in der Schule im Studium und überall!!!!
Der Staat wird euch nicht helfen, er wird den HARTZ4 Toten nicht helfen, er wird auch den Menschen nicht helfen, die hier und anderswo um ihr Überleben, ihre Würde und ihre Rechte kämpfen.
Es wird Zeit!!! Erhebt euch, wehrt euch, tut euch zusammen streift die alten Ketten ab!!! Für euch und Eure Zukunft!!!

2. Redebeitrag
Created by: anonym. Created on: Wed, 05.06.2013 – 21:11.

Weltweit erleben wir eine immer stärker werdende Welle von Aufständen. Aufstände sind oft Hilfeschreie von Unterdrückten Menschen die ihre Wut, ihren Hass auf die bestehenden Verhältnisse und ihren Alltag freien lauf lassen. Der eigentliche Grund für den Beginn des Aufstandes gerät nach einiger Zeit meistens in den Hintergrund und ein allgemeiner Kampf gegen das Bestehende und konkrete Probleme vielerlei Art entflammt. So auch in diesem Fall, aus dem Kampf gegen ein Kaufhausprojekt, für welches ein Park zerstört werden sollte, ist ein allgemeiner Kampf gegen die Polizei und die Regierung geworden. Die Massenmedien versuchen Aufstände wie in der Türkei zu entpolitisieren, indem sie behaubten der „Protest“ würde sich gegen eine einzelne Person oder eine Partei richten und spielen so den befreienden Charakter für die Menschen herunter. Denn wenn es nur gegen eine Person oder eine Partei gehen würde, würde niemals eine solche Wut Zustande kommen. Diese Wutausbrüche sind Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem Bestehenden!

Es ist klar, dass der Aufstand an sich oder das Verjagen der Herrschenden alleine keine Freiheit bringen wird. Aber Momente, in denen die sicher geglaubte Ordnung aus den Fugen gerät, wo die Menschen sehen welche Macht sie besitzen wenn sie ihre Passivität ablegen, sind unabdingar für einen Prozess der Emanzipation. Wer sich an die Regeln hält, die eine kleine Elite allen Menschen vorschreibt, wer nicht bereit ist eben diesen Schritt aus der Staatlichen Ordnung zu gehen, wird es niemals schaffen den Knast im Kopf zu zerstören, wird nie den Geschmack der Befreiung schmecken!

Dabei ist es wichtig, dass Erfahrungen, die im Kampf gesammelt werden, in den alltäglichen Aufbauprozess einer außerparlamentarischen sozialrevolutionären Bewegung einfließen. Wenn es dabei bleibt diese Welt in Asche zu legen und nicht der entscheidende Schritt kommt aus der fruchtbaren Asche etwas neues wachsen zu lassen, bleibt es bei der kurzfristigen Individuellen Befreiung, die vergeht und die Herrschenden Zustände nicht nachhaltig verändert.

Vor allem müssen wir erkennen, dass wir in dem gleichen Herrschaftssystem leben, wie das in der Türkei, in Griechenland oder sonstwo der fall ist. Die Unterdrückung ist unterschiedlich stark ausgeprägt, aber Scheiße bleibt eben Scheiße! Es bringt den Genossen*innen in der Türkei also herzlich wenig, wenn wir unsere kurzlebige, symbolische Solidarität hier zeigen. Viel wichtiger ist es, dass wir unsere Alternativen hier voranbringen und dass wir hier endlich beginnen uns zu Organisieren, und unsere Ideen von einer herrschaftsfreien Welt in jedes noch so kleine Kaff verbreiten!

Nur das bringt den Genossen*innen in anderen Ländern ein Glitzern in den Augen wie wir es bekommen, wenn wir den Gegenschlag der Menschen gegen die Herrschaft betrachten. Wir müssen den Aufstand hier weiter führen, wir müssen hier beginnen alternative Ökonomie in Form von zb. Kommunen, Landwirtschafts Koorperativen und Kollektivierungen zu schaffen, wir müssen hier den Kampf um Freiräume weiter vorantreiben und für jedes geräumte Projekt zwei neue erschaffen, wir müssen hier praktische Solidarität bewirken, egal ob mit den Gefangenen und Psyatrisierten, den Refugees und von Faschistischer Gewalt betroffenen oder eben Oma Ilse von nebenan die von einer Zwangsräumg betroffen ist.

Wir müssen alle Kämpfe miteinander Verknüpfen, denn dieses System ist komplex und stützt sich auf viele verschiedenen Herrschaftsmechanismen. Es reicht z.B. nicht einen einseitigen Kampf gegen den Faschismus zu führen, der Kampf gegen Patriachat, der Kampf für die Gesellschaft ohne Knast, der Kampf gegen Polizei und Militär, der Kampf gegen Tierausbeutung und Umweltzerstörung ist ein Kampf, den wir zusammen führen müssen oder ihn auf tragischeweise Verlieren werden. Die Gewalt geht nicht von den Aufständischen aus! Die Gewalt geht immer von den Herrschenden aus! Denn Gewalt ist nicht nur ein Polizeiknüppel auf den Kopf oder Tränengas welches dich dazu bringt Blut zu husten! Die Gewalt dieses Systems erleben wir Täglich in der Schule, auf dem Amt, bei der Arbeit und in der Bahn. Wir sind ständig Zwängen und Normen ausgesetzt, die versuchen unsere wiederständigen Geister zu brechen und uns zu willigen Arbeitsklaven zu machen. Lassen wir uns nicht spalten von einer Militanzdiskussion, die nur den Herrschenden nützt! Keine entsolidarisierung mit militanten Kämpfen! Friedlich oder militant wichtig ist der Wiederstand! Und vorallem:

Nichts ist zu Ende, alles beginnt jetzt! Für den Aufstand! Für die Anarchie!

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by: agd http://agd.blogsport.de/2013/05/10/kneipenkonzert/#comment-104 Wed, 15 May 2013 18:16:20 +0000 http://agd.blogsport.de/2013/05/10/kneipenkonzert/#comment-104 Kleiner Konzertbericht: Am Dienstagabend fanden sich leider nur etwa 20 Menschen zum Konzert des "Geigerzählers" im Duisburger Café Central ein. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Unter dem Motto "Punk, Poesie und Anarchie" spielte Paul ein buntes Potpourie eigener und "geklauter" Lieder und unternahm so mit uns auch gleich eine kleine Reise durch die Musikgeschichte des Widerstandes. Einige Lieder boten sich aufgrund einprägsamer Refrains zum mitsingen an - andere sind ganz offensichtliche "Gassenhauer" gewesen. Und noch bei einer dritten Kategorie von Songs, ließen es sich die Anwesenden nicht nehmen mit zu singen: den Klassikern Anarcho-Syndikalistischen Liedgutes. Bleibt noch anzumerken das viele Lieder einen starken Berlinbezug hatten. An einer Stelle führte das zu schallendem Gelächter. Dabei handelte es sich um einen Song, der die Gentriefizierung in bestimmten Berliner Stadtteilen zum Thema hat. Bei der Ansage des Liedes meinte Paul, solche Stadtteile gäbe es doch sicher auch in Duisburg, .... Alles in allem ein sehr schönes Konzert. An dieser Stelle möchte ich mich besonders beim Organisatoren bedanken: dem Thorsten* -- * auch wenn die AG-D den Konzerttermin in Duisburg auf ihrem Blog promotete, so sind sie nicht, wie vielleicht einige annhemn könnten, die Organisator*innen Kleiner Konzertbericht:

Am Dienstagabend fanden sich leider nur etwa 20 Menschen zum Konzert des „Geigerzählers“ im Duisburger Café Central ein.
Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Unter dem Motto „Punk, Poesie und Anarchie“ spielte Paul ein buntes Potpourie eigener und „geklauter“ Lieder und unternahm so mit uns auch gleich eine kleine Reise durch die Musikgeschichte des Widerstandes.

Einige Lieder boten sich aufgrund einprägsamer Refrains zum mitsingen an – andere sind ganz offensichtliche „Gassenhauer“ gewesen. Und noch bei einer dritten Kategorie von Songs, ließen es sich die Anwesenden nicht nehmen mit zu singen: den Klassikern Anarcho-Syndikalistischen Liedgutes.

Bleibt noch anzumerken das viele Lieder einen starken Berlinbezug hatten. An einer Stelle führte das zu schallendem Gelächter. Dabei handelte es sich um einen Song, der die Gentriefizierung in bestimmten Berliner Stadtteilen zum Thema hat. Bei der Ansage des Liedes meinte Paul, solche Stadtteile gäbe es doch sicher auch in Duisburg, ….

Alles in allem ein sehr schönes Konzert. An dieser Stelle möchte ich mich besonders beim Organisatoren bedanken: dem Thorsten*

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* auch wenn die AG-D den Konzerttermin in Duisburg auf ihrem Blog promotete, so sind sie nicht, wie vielleicht einige annhemn könnten, die Organisator*innen

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by: ddoofler http://agd.blogsport.de/2013/03/03/gruendungstreffen-der-ag-d-i-gr-verschoben/#comment-89 Wed, 13 Mar 2013 22:13:17 +0000 http://agd.blogsport.de/2013/03/03/gruendungstreffen-der-ag-d-i-gr-verschoben/#comment-89 ich werde nicht kommen da es schon eine facebook gruppe gibt. find ich absolut inakzeptabel. soziales netzwerk ja, aber dafür hätte man sich gedanken machen müssen. zb das diaspora netzwerk was frei und open source ist. lasst euch ruhig von zuckerberg und verfassenschutz ficken. ich werde nicht kommen da es schon eine facebook gruppe gibt. find ich absolut inakzeptabel. soziales netzwerk ja, aber dafür hätte man sich gedanken machen müssen. zb das diaspora netzwerk was frei und open source ist. lasst euch ruhig von zuckerberg und verfassenschutz ficken.

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