Update_07.03.2014: Streikticker

Trotzdem im Arbeitskampf

Während wir uns noch auf unsere erste gerichtliche Auseinandersetzung mit der Chefin vorbereiten wollen wir unseren weiteren Streik an diesem (07.03.2014) und dem kommenden Freitag (14.03.2014) wieder mit Streikposten begleiten. Wir sind wie gewohnt ab 20 Uhr vorm Lokal ansprechbar. mehr Infos

Die Presse berichtet über die Demonstration:
* MDR 1, Lokalnachrichten, 27. Februar
* Sächsische Zeitung Kellnern in der Neustadt ist ein Knochenjob, 27. Februar
* Neues Deutschland, Kneipe wirf Kellner raus, 28. Februar
* DNN, Kellner gehen auf die Straße
* OAZ, Demo für bessere Arbeitsbedingungen für Kellner, 28. Februar
* Neustadtgeflüster, Kein Kneipenstreik mehr, 28. Februar

#0017: Montag: +++ 6-10 Menschen am Streikposten. +++ Über 35 Betriebe wurden von Aktivist_innen über Demonstration am Donnerstag informiert. +++ Dienstag: +++ Ca. 10 Menschen am Streikposten. +++ Mittwoch: +++ 8-12 Menschen am Streikposten. +++ Kleine Diskussion mit Person aus der Kneipe, darüber ob die FAU Leute aktiv davon abhält ins Lokal zu gehen. +++ Sonst keine Besonderheiten und weiterhin keine Reaktion seitens der Chefin. +++ ‚Normaler‘, nochmal relativ gut besuchter letzter Streikposten. +++ Radio Beitrag des MDR +++

#0016: Ca. 10 Menschen am Streiposten. +++ Dazu Betriebsrunden durch ca. 20 Betriebe. +++ Früherer Abbruch des Streikpostens um Demonstration am Donnerstag mit Plakaten zu bewerben. +++ Soli-Erklärung Dresdner Gruppen (Gruppe Polar, Ausser Kontrolle Dresden, URA Dresden, Rote Hilfe OG Dresden, Kampagne 129ev) +++

#0015: Ca. 10 Menschen am Streiposten. +++ Dazu Betriebsrunden durch ca. 20 Betriebe. +++ Früherer Abbruch des Streikpostens um Demonstration am Donnerstag mit Plakaten zu bewerben. +++

#0015: 10 – 25 Menschen am Streikposten. +++ Ca. 40 Gäste drehten nach Erklärung des Konflikts wieder um. +++ Konzert von Andi Valandi, Al arm und Arne mit der Quetsche. +++ Gute Stimmung. +++ Werbung für Demo am Donnerstag läuft an. +++ Pressemitteilung: BNG-Streik – Klage gegen Chefin und Demonstration +++

#0014: 19. & 20.02: +++ 5 – 20 am Streikposten. +++ Keine besonderen Vorkommnisse. +++ Freitag: +++ 10 – 30 Leute am Streikposten. +++ Eine Person klaut das „Dieser Betrieb wird bestreikt!“-Schild und nimmt es mit ins Trotzdem +++ Eine 3/4 Stunde später steht ein besseres Schild vorm Lokal. +++ Streikposten wurde von „Atze Wellblech“ musikalisch unterstützt. +++ Viele Menschen blieben stehen. +++ Trotzdem weiterhin recht leer. +++ Familie und Freunde der Chefin treten mittlerweile deutlich agressiver auf. +++

#0013: Montag: +++ Gut besuchte Arbeitsrecht-Schulung. +++ Kolleg_innen aus 8 Betrieben anwesend. +++ Themen: Schwarzarbeit, Minijobs, Selbstständigkeit, Sexuelle Belästigung, Zechprellerei, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsanspruch, Springer-Dienste/ Abruf, Arbeitspausen uvm.. +++ Welle von BNG-Neueintritten in den letzten Tagen. +++ Dienstag: +++ Trotzdem recht leer. +++ 10 Leute am Streikposten. +++

#0012: 10-15 Menschen am Streikposten. +++ Betriebsrunde durch über 20 Betriebe für heutige Arbeitsrecht-Schulung gedreht. +++ Gute Gespräche, gute Stimmung. +++ Wegen Arbeitsrecht-Schulung heute kein Streikposten +++ Großes ColoRadio-Feature zum Streik im Trotzdem +++

#0011: 10 – 25 Leute am Streikposten. +++ Personelle Unterstützung erhielten wir durch die Sektion Bau und Technik der FAU Berlin, inklusive Muffins. +++ 2 Wochen Streik! +++ Trotz Regen wieder gute Gespräche, viele Kund_innen drehten wieder ab, Kneipe unterdurchschnittlich besucht. +++ Morgen kostenlose Arbeitsrecht-Schulung, 19 Uhr. +++

#0010: Ab heute (15.02) befinden wir uns zwei Wochen im Streik! +++ Gestern 15-40 Leute am Streikposten. +++ Spannende, z.T. anstrengende Situtionen mit angetrunkenem Neustadt-Publikum. +++ Wieder viele Gäste nach Gesprächen umgedreht. +++ Trotzdem war deutlich leerer als letzten Freitag. +++Demo zu Streik und allgemeinen Problemen der Dresdner Gastronomie für Ende Februar in Planung. +++ Hier ist die Druckvorlage für unsere Arbeitsrecht-Schulung am Montag. Reicht sie im Betrieb und an Freunde weiter! +++

#0009: Zwischen 10 – 50 Menschen am Streikposten. +++ Das Trotzdem blieb am 13.02. geschlossen, damit fehlt dem Laden einer der sonst umsatzstärksten Tage im Jahr. +++ Stimmung war gut, dank solidarischer Menschen gab es warmes Essen. +++ Wir nutzen den fortdauernden Arbeitskampf und informieren zunehmend über die allgemeinen Probleme der Dresdner Gastronomie. +++ Flyer für die Arbeitsrecht-Schulung können ab heut Abend am Streikposten abgeholt werden. +++ Interview in der Jungle World +++

#0008: 11.02. Montag: +++ ca. 20-25 Menschen bei Veranstaltungen im Stadtteilhaus. +++ Diskussionsrunde drehte sich v.a. um Verantwortung mittelständischer Arbeitgeber_innen, Rolle von Trinkgeld, Organisationsprobleme + Lösungsansätze und Kollektivbetriebe. +++ Bei Trotzdem-Diskussion konnten viele Gerüchte berichtigt werden, die Strategie der BNG wurde erklärt. +++ 60-75 Menschen anschließend auf Geigerzähler-Konzert. +++ Erste Soli-Shirts wurden vertrieben. +++ Trotzdem annähernd leer. +++ Chefin lehnt eine weitere, mündliche Aufforderung zum Gespräch rüde ab. +++ 12.02 +++ 10-15 Menschen auf Streikposten. +++ Informationen auf Englisch nun verfügbar. +++ Weitere Presse-Artikel auf dem Weg. +++ Arbeitsrecht-Schulung am Montag den 17.02. um 19 Uhr in der Kosmotique steht. +++

#0007: am 09.02 ca. 10 Leute am Streikposten. +++ Im Trotzdem war die Chefin zynisch und zeigte „Eat the rich!“ +++ Spontaner Mitgliedsantrag von einem Kollegen am Posten. +++ 7 Kolleg_innen warben für heutige Diskussionsveranstaltung in Betrieben. +++ FAU-Mitglieder aus 3 Städten sind gekommen um zu unterstützen. +++ Soli T-Shirts sind da! +++

#0006: Eine Woche Streik! +++ 8-15 Menschen am Streikposten. +++ „DJ Futureline“ hat aus Solidarität spontan eine Freiluft-Disko aufgebaut. +++ Viele Gäste drehen nach Gesprächen wieder um. +++ Weitere Plakat- und Flyerrunden für Diskussionsveranstaltung am Montag. +++ Immernoch kein Entgegenkommen der Chefin. +++ Früher Feierabend am Posten um auch mal das Wochenende zu genießen. +++

#0005: 08.02. 10 – 30 Leute am Streikposten. +++ Bis 1 Uhr wurde geflyert. +++ Gute Gespräche, viele Stammkund_innen (mindestens 20-30) drehten aus Solidarität ab. +++ Betrieb für Samstag unterdurchschnittlich besucht. +++ Chefin reagiert weiterhin nicht auf Gesprächsangebot. +++ Plakate und aktualisierte Argumentation verfügbar. +++ Erste Flyer-Runden durch die Betriebe, auch dort gute Diskussionen mit Kolleg_innen. +++ Erste Plakatrunden für Montag wurden gedreht. +++ Temperaturen sind auf unserer Seite. +++

#0004: 07.02., Chefin reagiert bis jetzt nicht auf gestriges Gesprächsangebot. +++ Gestern Nacht wieder 10-20 Leute auf Streikposten. +++ Viele gute Diskussionen mit Stammkund_innen. +++ Trotzdem den ganzen Abend über fast leer. +++ Streikposten wurde wieder kräftig mit Essen und Tee unterstützt. +++ Morgen Aktualisierung des Argumentationstextes geplant. +++

#0003: 05.02., zwischen 20 und 30 Leute am Streikposten. +++ Polizei war kurz mit drei Transportern da, begründete ihre Anwesenheit mit einem Übertragungsfehler und fuhr wieder weg. +++ Immernoch kehren viele potentielle Gäste wieder um nachdem sie vom Konflikt erfahren haben. +++ Der Chefin wurde neues Gesprächsangebot überreicht. +++ Chefin gibt in berichtigter Stellungnahme zu, dass nicht nur die gefeuerten Kellner_innen Zugang zum Lager hatten in dem es zu Diebstählen gekommen sein soll. +++ TAZ und MDR führten Interviews mit Streikposten. +++ Diskussionsveranstaltungen werden weiter geplant, aktuell Raumsuche. +++ Am Streikposten soll es die Tage zwei Literaturlesungen geben. +++ Eine der Supporter-WGs brachte einen echt genialen Käsekuchen vorbei

#0002: 2. bis 4. Februar: Stimmung weiterhin gut. +++ Immer ca. 10 – 25 Leute am Streikposten. +++ Trotzdem durch Lebensgefährten der Chefin geöffnet. +++ Massiv wenig Gäste. +++ Unternehmer_innen und langjährige Freunde der Chefin kommen zum „Soli-Saufen“, vereinzelt werden Streikposten beleidigt. +++ Solidarität wächst: Kuchen, Tee und Geld werden vorbei gebracht. +++ Bundesweit und international werden Solidaritätserklärungen und Spenden eingesesendet. +++ Nächsten Montag vorraussichtlich Konzert mit Geigerzähler und Vertrieb von Soli-T-Shirts.

#0001: 1. Februar: Trotzdem ist am zweiten Tag in Folge geschlossen. +++ Bis zu 80 Menschen am Streikposten. +++ Live-Musik von Andi Valandi. +++ Viele Stammgäste beiteiligen sich. +++ Viele positive Diskussionen mit Stammgästen und Passant_innen. +++ Nur 4 Stammgäste ohne Verständnis. +++ 1. Mensch hält schnell mit dem Auto an um die Streikkasse zu füttern. +++ Bis jetzt keine Zugeständnisse oder Gesprächsbereitschaft der Chefin. +++ Stimmung trotzdem gut.

Bilder
0001: Streikposten

Presse & Web
26.02.2014: Stimmen aus der Provinz: „Trotzdem Arbeitskampf – Die BNG-FAU in der Dresdner Neustadt“
23.02.2014: adnn.me „Wirbel in der Neustädter Gastroszene“
23.02.2014: DNN-Artikel: „Klassenkampf in linker Szene-Kneipe“
17.02.2014:

Vollständige Interviews zum Trotzdem

Interview Wolf, Streikender und FAU-Aktivist:

Interview Antonia, Unterstützerin und FAU-Aktivistin:

Interview Kati, Köchin und Gastro-Unternehmerin:

Interview Philipp, FAU-Aktivist aus Bonn:

Interview Geigerzähler, Musiker und FAU-Aktivist:

09.02.2014: Erklärung der Belegschaft „In der Gastronomie gibt es überall viel zu tun…“
06.02.2014: MDR Dunke Wolken über der bunten Neustadt
06.02.2014: TAZ „Aber nicht so“
04.02.2014: Sächische zeitung „Streik vor Kultkneipe an der Alaunstrasse“ (Kostenplichtiger Artikel!)
02.02.2014: A-Radio Berlin „Interview mit Wolf Meier /BNG-FAUDD“

Neustadt Ticker (1), (2)

FAU-IAA (1), (2), (3) (4)

Labournet.de

chefduzen.de

FdA-IFA (1)

A-Infos (1)

W-AS (1)

Geigen zählen (1)

Rudolf Mühland (1)

Syndikalismus.tk (1)

Linksunten (1), (2)

Indymedia (1), (2)

Solidaritätsadresse der SAC Permalink
27. Februar 2014 18:57

SAC – Syndikalisternas international committee pronounce support for our comrades in FAU – Dresden who have been incorrectly dismissed. They are now fighting for their jobs.

The workers are since two weeks holding a blockade against the restaurant where they used to work for secure employment. The fact that employers systematic use insecure employment to lay off workers who demand their rights is nothing new.
We can´t rely on politics or mainstream unions to change the law or take the fight for us.
We as workers must do as our comrades in FAU who through direct action and solidarity organizing takes the fight in their workplace.
SAC – Syndikalisterna wishes a short and successful fight!
For international solidarity!
———————————————————————
SAC – Syndikalisternas internationella kommitté uttalar sitt fulla stöd till våra kamrater i FAU – Dresden som blivit godtyckligt uppsagda och nu strider för sina arbeten.

De uppsagda driver sedan två veckor en blockad mot restaurangen för sitt arbete och trygga anställningar.

Att arbetsköpare systematiskt utnyttjar osäkra anställningar för att kunna göra sig av med arbetare som kräver sin rätt är inget nytt.

Vi kan inte förlita oss på att politiker eller reformistiska fackförbund lagstiftar bort detta system eller tar striden åt oss. Vi måste göra som kamraterna i FAU som med direkt aktion och solidarisk organisering sätter hårt mot hårt.

Vi i SAC önskar dem en kort och framgångsrik strid!
Internationell solidaritet!

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